Monster Hunter Tri WII

Monster Hunter Tri WII Entwickler: Capcom
Vertrieb: Nintendo
USK: ab 12
Release: 23. April 2010
Genre: Rollenspiel

       Wii      85/100  

Riesige Urviecher und ein gewaltiger Umfang, Capcom bläst mit Monster Hunter Tri WII erstmals auf der Nintendo WII zur Jagd und verwandelt friedliche Gamer in untriebige Jäger und Sammler.

Monster Hunter Tri WII - Toller Multi-Player Modus

Monster Hunter Tri WII Das neue Abenteuer der japanischen Rollenspielreihe Monster Hunter Tri zeichnet sich weniger durch eine tiefgründige Story, sondern eher durch seinen Online-Modus aus. Bis zu vier Wii-Spieler streifen gemeinsam durch ein lebendig wirkendes Ökosystem um allerlei Kreaturen zu erlegen. Kleinere Dinsosaurier lassen sich noch durch stumpfes Prügeln bekämpfen, riesige Kreaturen erfodern dagegen eine spezielle Taktik und vor allem Ausdauer. Teamplay und koordiniertes Vorgehen sind ein elementarer Bestandteil des Spiels, die Gier nach immer mehr Ausrüstungsgegenständen ist ein Anderer. Denn mit den Schuppen, Hörnern und Klauen besiegter Monster lassen sich zusammen mit ein paar Erzen, neue Rüstungen und Waffen schmieden. Diese wiederum werden benötigt, um noch größere Biester zu bekämpfen. Es ist dasselbe ebenso wie simple suchterregende Prinzip auf das auch die PC Klassiker wie Diablo bauen. Und es funktioniert auch hier Bestens. Leicht ist der Anfang in Monster Hunter Tri WII nicht.

Monster Hunter Tri WII - Der Kampf mit den Monstern

Monster Hunter Tri WII Anfänger könnten bei ihren ersten Survival-Trips durch die prähistorische Fantasyswelt rund um das Dorf Moga, die von riesigen Insekten und Wasserungeheuern besiedelt ist, schnell den Überblick verlieren. Und auch die Auftragsbücher für Trophäenjäger sind mit mehreren hundert Seiten gut ausgefällt. Kurz um: Es gibt viel zu entdecken und zu tun bei Monster Hunter Tri WII, weshalb Capcom Einzelspielern einen kleinen Helfer zur Verfügung stellen namens Chacha, der immer wieder wertvolle Ratschläge erteilt und sie, jenachdem welche magische Maske er trägt, mit Heilzaubern und anderen Fähigkeiten unterstützt. Technisch kann man Capcom keinen Vorwurf machen - der Online-Modus funktioniert ohne Probleme. Landschaften werden detailliert dargestellt. Einzig die manuelle nachjustierbare Kamera schielt gerne am geschehen vorbei. Im Gegensatz zu den PSP-Vorbildern ist die Steurung überschauber ausgefallen. Es werden nur drei Knöpfe des Wii Controllers gebraucht. Diese lassen sich im späteren Spielverlauf zu raffinierten Angriffskombinationen aneinanderreihen. Ein Abenteuer mit großem Charakter - nicht nur wegen der großen Viecher.