Bericht: Wasserstrahlschneiden

Das Verfahren

In der industriellen Fertigung werden sehr oft Blechteile benötigt. Dabei gibt es verschiedene Verfahren mit denen man auch dicke Bleche sehr einfach zuschneiden kann. Ein solches Verfahren ist auch das Wasserstrahlschneiden. Bei diesem Verfahren wird durch eine Hochdruckpumpe ein Hochdruckwasserstrahl erzeugt. Dieser Wasserstrahl hat in der Regel einen Druck von 4000 bis 6000 bar. Damit lassen sich zum Beispiel auch dicke Stahlbleche problemlos schneiden. Derzeit ist es so, dass das Wasserstrahlschneiden vor allem zum Trennen von dicken Blechen eingesetzt wird. Das liegt vor allem daran, dass es in diesem Bereich sehr wirtschaftlich ist. Im Bereich "Dünnblech" kommt hingegen eher das Verfahren Laserschneiden zum Einsatz.

Neue Entwicklungen

In den letzten Jahren wurde das "normale" Wasserstrahlschneiden immer mehr durch das Mikrowasserstrahlschneiden ersetzt. Der Vorteil des Mikrowasserstrahlschneidens ist, dass Bauteile mit einer hohen Genauigkeit hergestellt werden können. Auch die Schnittkanten können dabei sehr genau sein, so ist der Winkelfehler meist kaum messbar. Eingesetzt wird das Verfahren zum Beispiel oft in den Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau und Feinwerktechnik. Vor allem im Maschinenbau wird das Mikrowasserstrahlschneiden immer beliebter. Das liegt auch daran, dass durch den Wasserstrahl das Materialgefüge nicht verändert wird. Bei anderen Verfahren, wie etwa beim Laserschneiden sieht dies anders aus. Dort kann durch die in das Material eingebrachte Wärme eine Gefügeveränderung auftreten.

Quelle: Quertech.de